Themen zur Wahl 2019

Jugendherberge
Landstuhl braucht eine Jugendherberge und erfüllt eigentlich alle Voraussetzungen dafür.

Wir haben eine hervorragende Historie und Freizeiteinrichtungen vorzuweisen. Perfekt für Schulklassen, Kurzurlauber und für Familien. Das ist eine Riesenchance für den Tourismus. Unbezahlbare Belebung auch für die Gastronomie und die Geschäfte in Landstuhl. Es bringt Besucher in Schwimmbad, Stadthalle sowie Burg und ist nachhaltig für den Fremdenverkehr.
Die Stadt muss dafür alle Hebel in Bewegung setzen, Brücken bauen und unter Umständen auch finanzielle Unterstützung anbieten.

Vereine und Ehrenamt
Die Vereinsförderung in Landstuhl ist bis auf ein Minimum gekürzt. Natürlich fehlt uns Geld in der Stadtkasse, aber warum wird immer bei den Kleinen gespart? Vereine und Ehrenamt sind der Puls unserer Gesellschaft. Für die Verantwortlichen und ihre Mitglieder wird es immer schwerer. Die Vorschriften und Steuern, Haftung und Verantwortung sind schwere Belastungen. Da ist eine Ehrung keine wirkliche Entlastung.

Baugesellschaft „WOHNEN UND LEBEN" Immobilienverwaltung
Wir brauchen eine neue städtische Wohnbaugesellschaft, die sich um die Verwaltung bestehender städtischer Immobilien kümmert, die Entwicklung von Neubaugebieten sowie Gewerbegebieten und die die Vermarktung im Griff hat. Das braucht Fachleute. Die Verwaltung hat andere Aufgaben. Außerdem verdienen viele Städte Geld mit Immobilienwirtschaft, das in Landstuhl dringend für neue Projekte gebraucht wird.
Das Gewerbegebiet im Fleischackerloch eine Fehlplanung!!
Für ein Wohngebiet ist das „Fleischackerloch" viel wertvoller als für die Ansiedlung eines weiteren Großvermarkters (Industriegebiet). Für Gewerbe steht genügend Fläche u.a. in der Verlängerung Kaufland/Lidl zur Verfügung, Wohn-Bauplätze in der Stadt sind Mangelware und weitere Bauplätze ebenso.

Es macht keinen Sinn, immer mehr Satelliten-Wohnplätze wie Atzel, Melkerei und nun auch noch „am Rotenborn" ohne Versorgung zu schaffen und dann alle Bewohner durch das Nadelöhr Weiherstraße in die Innenstadt zu schicken. Für das Baugebiet Rotenborn gibt es keine Rechtfertigung, weil schon auf der Atzel keine Nahversorgung vorhanden ist und das ist ein ungelöstes Problem!

Preiswerten Wohnraum schaffen!
Die Hochhäuser auf der Atzel sind eine tickende Zeitbombe durch fehlenden Brandschutz. Was ist mit den Menschen dort? Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware in Landstuhl, da müssen Angebote und Konzepte her, für Mehrgenerationen-Wohnanlagen, etc., (siehe Baugesellschaft). Wir wollen den Beschluss des Stadtrates rückgängig machen!

Finanzen
Geld für Gutachten, Honorare und Gehälter werden großzügig und unverändert weiterbezahlt und an der Portokasse wird gekürzt. Das verringert weder die Schulden noch ist es wirklich sparen, denn die Verschuldung steigt seit Jahren weiter erheblich an, also macht dies wenig Sinn.
Trotz Schulden haben wir auch vermutlich das teuerste Stuhllager. (Zehntenscheune) der Pfalz.
Dann für die „Goldene Toilette" am Alten Markt Zweihunderttausend Euro in den Sand zu setzen und jeden Monat horrende Kosten zu bezahlen (die FWG war dagegen) hat mit Sparen schon überhaupt nichts zu tun. Dort, wo Einnahmen zu erwarten sind; muss aber investiert werden!!

 

Noch eine Idee die zum Nachdenken anregen soll und vielleicht ein gutes Konzept zur besseren Verkehrsanbindung für unsere Stadtteile hervorbringt.
Wer im Supermarkt in der Stadt etwas einkauft und auf der Atzel oder Melkerei kein Auto hat ist schlecht versorgt. Der tiefgekühlte Einkauf taut auf, da die Fahrt mit dem Bus zu lange dauert.
Deshalb Seilbahn, Zahnradbahn zur Burg und Melkerei.
Seit Jahren denken wir darüber nach und dabei wird der Gedanke immer reifer und greifbarer.
Mit der Burg haben wir ein unbezahlbares Kleinod, daraus wird viiiel zu wenig gemacht. Die bisher defensive Art damit umzugehen hat keinerlei Zukunft. Tourismus ist ein ,,Pfund" und sichert uns die Qualität und Erhaltung der lnnenstadt und viele Arbeitsplätze.
Durch den Wohnungsbau „auf der Pick" und das Verscherbeln aller Grundstücke dort gibt es für die Burg keinerlei Parkplätze, Bei Veranstaltungen spielen sich immer wieder gefährliche Situationen ab und das Wohngebiet wird zugeparkt. Durch eine Seil- oder Zahnradbahn können die städtischen Parkplätze (Stadthalle/Schlachthof/Jacob Weber-Schule) für die Burg erschlossen werden.
Der Sickingenbus bringt pro Stunde 5o Personen zur Burg und ist deshalb bei 500-1000 Besuchern vollkommen untauglich.
Viele Landstuhler Bürger sind im Alter fast nicht mehr in der Lage, spontan mal die Burg zu besuchen, die Seilbahn wäre ein großartiges Angebot dafür.
Das Wohngebiet „auf der Pick" würde direkt mit der Stadt verbunden und könnte ohne Einschränkungen ohne Auto erreicht werden. UMWELTSCHUTZ inbegriffen !
Der Verkehr in der gesamten Innenstadt und Richtung Atzel würde erheblich entlastet werden. In internationalen Städten hat man längst den Seilbahnverkehr als probates Mittel zur Verkehrsentlastung entdeckt. Wenn alle Chancen der Finanzierung (Zuschüsse, Fördermaßnahmen Touristik für ländliche Regionen und Sponsoring) genutzt werden, ist dieses Projekt kein Hirngespinst. Wir wollen uns darum bemühen.
Nicht weit von uns haben 2 Gemeinden eine Hängebrücke gebaut und sind vom Besucherandrang überrascht worden. (Geierlay Brücke)

UMWELTSCHUTZ, die größte Aufgabe der Zukunft!
Fridays for Future finden wir toll! Jetzt muss aber gehandelt werden. Mehr Umweltschutz für Landstuhl! Im Kampf gegen den Klimawandel und das Bienen und Insekten-Sterben können wir vor Ort selbst Einiges tun:

# blühende Vorgärten statt klimaschädlicher Schotterwüsten
# Fotovoltaik auf ALLEN öffentlichen Gebäuden
#Versiegelte Flächen verringern, um die Artenvielfalt zu fördern

Sickingenstadt fit fürs Rad
Es fehlen:

#Radwege,
# Fahrradständer an Behörden und Geschäften,
# Eine Bikestation am Bahnhof
# Durchgängiges innerstädtisches Radwegekonzept zu den Einkaufszentren, Schulen und Stadtteilen
# Nutzung des E-Bike-Potenzials mit Ladestationen parallel zu den E-Autoladestellen, Parkplätze für Räder an zentralen Punkten
# Optimierung des „Sickingenbus"-Konzepts

GEMEINSAM GEHT ES BESSER
Transparenz bei allen Entscheidungen durch Internet und Amtsblatt
Rats- und Ausschuss-Sitzungen gehören ins Netz.
Wir brauchen einen Beauftragten für Bürgerinformation und Kommunikation, keine Alibihandlungen. Unser Ziel ist ein Bürgerservicecenter mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten sowie ein Bewertungsportal für die Bürgermeinung

Politik braucht Menschen mit Köpfchen & Rückgrat